Erlaubnispflicht für Hundetrainer nach §11 TierSchG

Startseite/Hundetrainer/Erlaubnispflicht für Hundetrainer nach §11 TierSchG

Erlaubnispflicht für Hundetrainer nach §11 TierSchG

Es wird ernst. Gut ein Jahr nach der Änderung des Tierschutzgesetzes (§ 11 Abs.1 Nr. 8 Buchst. f TierSchG) im Juli 2013 tritt die Erlaubnispflicht nun im August in Kraft. Bundesweit müssen (fast) alle, die mit dem Umgang von Tieren ihr Geld verdienen, verpflichtend ihre Sachkunde nachweisen beziehungsweise bereits nachgewiesen haben, um weiter tätig sein zu dürfen. Auch Hundetrainer.

Die Erlaubnispflicht – kein bundesweit einheitliches QualitätssiegelErlaubnispflicht-Hundetrainer

Ab 1. August ist es so weit. Wer als Hundetrainer jetzt noch keinen Antrag gestellt und eine offizielle Erlaubnis des Veterinäramtes hat, hat ein Problem. Er darf seiner Tätigkeit nicht mehr nachgehen. Und wer von nun an Hundetrainer/in werden will, muss nachweislich gut ausgebildet sein! Für viele ein Grund und Tag zur Freude, denn endlich wird auch im Bereich des Hundetrainings die Spreu vom Weizen getrennt und nur die, die wirklich kompetent sind und eine fundierte Ausbildung nachweisen können oder eine Prüfung bestehen, dürfen praktizieren.

Eine Entscheidung, die sowohl im Sinne der Hundetrainer als auch ihrer Kunden und vor allem unserer Hunde ist, denn sie alle leiden unter den selbsternannten Experten, die im schlimmsten Fall mehr Schaden anrichten, als helfen.

Doch ist es wirklich so? Kann die Erlaubnispflicht als echtes Qualitätssiegel betrachtet werden?
Viele Hundetrainer fürchteten oder fürchten noch immer um ihre Existenz. Denn noch immer ist nicht ganz klar, welche Voraussetzungen man genau erfüllen muss, um seinem Beruf weiter nachgehen zu dürfen. Auch künftig wird es wohl erst einmal keine bundesweit einheitliche Prüfung beziehungsweise einheitliche Maßstäbe geben. Jedes Bundesland kann die Überprüfung der Sachkunde theoretisch unterschiedlich handhaben oder bei der Bewertung der eingereichten Qualifikationsnachweise unterschiedlich hohe Maßstäbe ansetzen. Was im einen Bundesland ausreicht, könnte im anderen zu wenig sein. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass wenigstens ein gewisser Qualitätsstandard erreicht werden kann. Eine zumindest halbwegs bundesweit einheitlichen Regelung im Laufe der Zeit ist nicht ausgeschlossen und wünschenswert, denn es wird in diesem Bereich sicher weitere Neuerungen und Entwicklungen geben.

 

Wenn die Sachkunde nicht ausreicht

Sollten die eingereichte Unterlagen als nicht zum Sachkundenachweis ausreichend bewertet werden oder besteht aus anderen Gründen Bedarf, muss sich der Betreffende einer Prüfung unterziehen. Auch diese ist nicht in ganz Deutschland einheitlich. Es wird allerdings empfohlen, sie als  „Fachgespräch“ mit theoretischem und praktischem Teil zu gestalten. Noch ist aber nicht endgültig klar, welche Ausbildungen anerkannt werden und wie genau alles gehandhabt wird. Die Einzelheiten sind noch im Werden. Einige Regelungen und anerkannte Ausbildungen gibt es allerdings bereits.

In Niedersachsen beispielsweise ist „Voraussetzung für die Erlaubnis (…) eine Zertifizierung als Hundetrainer mit Zertifikat der Tierärztekammer Niedersachsen oder Schleswig-Holstein oder der IHK Potsdam. Liegt keine Zertifizierung vor, dann führt der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz ein Fachgespräch mit dem Antragsteller.“ (Quelle: http://www.luechow-wendland.de). Noch mehr zum Thema für Hundetrainer in Niedersachsen finden Sie auf der Homepage Kleintierverhalten von Dr. med. vet. Dunia Thiesen-Moussa.

Ein Beispiel wie der Antrag für die Erlaubnispflicht für Hundetrainer nach §11 TierSchG aussehen kann vom Landkreis Lüchow-Dannenberg (Stand: 07.07.2014) finden Sie hier als PDF: Antrag-Erlaubnispflicht-nach-§11-Tierschutzgesetz

Auch in Bayern wurden bereits einige Hundetrainer-Ausbildungen definiert, die als ausreichender Sachkundenachweis anerkannt werden und es werden noch weitere hinzukommen. Dennoch dauert es auch hier noch, bis es eine endgültige Regelung gibt. Sicher ist aber, dass Sachkundenachweise bzw. Ausbildungen nur anerkannt werden, wenn bei deren Abschluss ein Amtsveterinär mit dabei war.

Wen die Erlaubnispflicht noch betrifft

Nicht nur Hundetrainer jetzt sind nach der Gesetzesänderung erlaubnispflichtig. Auch zum Beispiel Reit- und Fahrbetriebe oder Tierheime müssen Sachkundenachweise erbringen. Außerdem im Auslandstierschutz Engagierte, „Hundepsychologen“ sowie Tierhändler. Die angestellten Mitarbeiter einer Hundeschule übrigens in der Regel nicht, es sei denn sie sind freie Mitarbeiter. Diese müssen ihre Erlaubnis wiederum selbst beim Veterinäramt beantragen und die entsprechende Sachkunde nachweisen. „Von der Erlaubnispflicht sind neben Hundeschulen auch andere Dienstleister betroffen, zum Beispiel jeder, der Verhaltenstherapie von Hunden anbietet oder für andere Jagd-, Blinden- oder Wachhunde ausbildet. Entsprechende Angebote von Vereinen sind ebenfalls erlaubnispflichtig, sofern ein Entgelt erhoben wird.“ (Quelle: LKR Kitzingen).

Info zum Autor:

Hi, ich bin Kristina - Hundetrainerin und Tierheilpraktikerin - hier berichte ich regelmäßig über Ideen und Erfahrungen aus meiner Praxis als Ausbilderin von Hundetrainern, Mensch-Hund-Therapieteams und der Tierheilpraxis. Falls du Fragen zu Ausbildung, Existenzgründung, Hundetraining, Methodenlehre oder Hundegesundheit hast schreib einfach eine kurze EMail an mich. Falls du unsere Tipps und Hinweise gut findest dann teil Sie gerne deinem Netzwerk mit - Danke. Hier machen wir auch mit: Facebook | Google | Twitter

24 Kommentare

  1. i. findeisen 17. Mai 2017 um 06:22 Uhr- Antworten

    Guten Tag,
    ich bin geprüfte Tierheilpraktikerin und möchte gerne nebenbei ein paar Hunde ausführen (Gassi Service). Im kleinen Rahmen, einzeln und nicht mehr als max. 2 Hunde am Tag. Bekomme ich die Erlaubnis §11 TSG oder muß ich noch eine Prüfung ablegen (Sachsen)?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Beste Grüße

    • Klaus Schaumberger 19. Mai 2017 um 10:54 Uhr- Antworten

      Hallo,

      die reine Tätigkeit im Gassiservice (ohne Hunderziehung oder -ausbildung) stellt mit ihrer Ausbildung als Tierheilpraktikerin im Regelfall kein Problem dar.
      Daher bitte einfach kurz mit dem zuständigen VetAmt sprechen und die Genehmigung einholen. In anderen uns bekannten Fällen hat ein Gespräch ausgereicht.

      Gruß Klaus

  2. Klaus Schaumberger 19. März 2017 um 14:19 Uhr- Antworten

    Ergänzung zur Frage: Wie ist der Inhalt des Fachgesprächs und wie läuft dieses ab?

    Hallo Robynia,

    nach § 15 Abs. 1 TierSchG hat die zuständige Behörde die Durchführung des Tierschutzgesetzes zu prüfen. Die Zuständigkeit für die Durchführung des Fachgesprächs richtet sich daher nach dem jeweiligen Landesrecht. Nach § 15 Abs. 2 TierSchG soll die zuständige Behörde den zuständigen VetAmt Tierarzt als Sachverständigen beteiligen. Sofern das erforderliche Fachwissen innerhalb der Behörde nicht zur Verfügung steht, kann die Behörde auch einen oder mehrere externe Sachverständige hinzuziehen. In diesem Fachgespräch kann der jeweils Zuständige eigene Schwerpunkte legen. Du solltest unbedingt bei deinem zuständigen VetAmt nachfragen wer prüft und falls möglich dich mit diesem austauschen um die Inhalte ggf. abzugrenzen. Liebe Grüße vom Hundetrainer Netzwerk Klaus

  3. Katrin Freyer 28. Februar 2017 um 09:43 Uhr- Antworten

    Hallo,
    ich bin für die Abschaffung der Erlaubnispflicht für Hundetrainer nach § 11 TSchG. Ich finde diese Gesetzgebung ziemlich unsinnig, da Sie für den Hund und seinen Halter keinerlei Vorteile bringt. Die aktuelle Praxis ist ja die, dass das zuständige Vetamt diese Prüfung abnimmt. Nach einem Fragenkatalog. Aber die wenigsten Amtsärzte haben zum Beispiel Kenntnis über Hundepsychologie. Das halte ich jedoch für sehr wichtig um als Trainer bei Defiziten die Ursache erkennen zu könne. Dazu kommt, dass mancher nun geprüfter Hundetrainer sich selbst überschätzt, zum Beispiel Hunde sammelt die wegen Beissvorfällen sichergestellt wurden. Oder Hundehaltern erzählen, ihr Tier wäre sexuell missbraucht worden weil der Hund zurückschreckte, als die Trainerin ihre Latzhose auszog.
    Die aktuelle Rechtssprechung ist ja die, dass auch Trainer aus Hundevereinen diese Prüfung ablegen müssen wenn sie Kurse für Nichtmitglieder anbieten. Hier bei mir ist so eine SV-Ortsgruppe, die garantiert Hundehaltern in ihren Kursen (2x im Jahr) das nach 10 Übungsstunden ihre Hunde problemlos durch den Alltag kommen.
    Ich habe mir eine Stunde davon angesehen und fühlte mich ins Mittelalter versetzt. Und dabei waren auch Hundehalter wiue eine alte Damen mit einem Hund mit Rachitischen Beinen, ein kleines Mädchen mit einem Chihuahua, der nach Erzählungen der Halter Probleme zu Hause mache.
    Die Krönung war, als ein Mitglied des Vereins dort in dieser Stunde seinen DSH derart mit einem Stachelhalsband maßregelte, dass der Hund schrie. Ich habe das zur Anzeige gebracht und eingefordert, dass die Trainer die Prüfung ablegen müssen. Antwort von der Amtsärztin:“ Ich habe den Verein von der Prüfungspflicht befreit, da er über diese Kurse versucht Mitglieder zu werben.“
    Und bei genau dieser Amtsärztin soll ich, die 30 Jahre Hunde in verschiedenen Bereichen ausgebildet hat, nun eine Prüfung ablegen und mich ihrer Willkür aussetzen? Niemals!
    Ich bin für die Abschaffung dieser Erlaubnispflicht, denn mit einem Tier zu arbeiten bedeutet vor allem Verstand und Gefühl. Kein Zettel als Freifahrtschein oder Beweis meines Könnens.
    Katrin Freyer

  4. Blank 9. Februar 2017 um 20:52 Uhr- Antworten

    Hallo
    Ich wollte aus steuerlichen Gründen gerne ein Kleingewerbe anmelden, und dann weiterhin in einer HuSchu aushelfen.
    Brauche ich dann den Sachkundenachweis? Leider finde ich dazu nichts – vorher Nein, aber dann bin ich ja nicht mehr „angestellt“ im weitesten Sinne.
    LG

    • Monica Hellmann 15. Februar 2017 um 07:03 Uhr- Antworten

      Hallo Nina,

      in dem Moment, wo du ein Kleingewerbe anmeldest bist du selbstständig. Du schreibst dann ja auch eine Rechnung für die Hundeschule, machst eine Steuererklärung und führst somit ein Geschäft. Wenn du dann als Hundetrainerin arbeitest, benötigst du die Zulassung durch den §11. Dein zuständiges Veterinäramt wird dir erklären, ob es möglich ist, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten und in wie weit eine Anerkennung deiner Tätigkeit für die Erteilung des §11 möglich ist.

      Vielleicht wäre eine Anstellung auf Mini-Job-Basis eine Alternative für dich?

      Liebe Grüße
      Moni vom
      Hundetrainer Netzwerk

  5. Amica 9. Februar 2017 um 04:55 Uhr- Antworten

    Hallo,
    ich bin in einem Hundeverein.
    Dort hat man mir gesagt , dass ich den Schein aufgrund meiner Ausbildung als PferdeWirt
    nicht machen muss. Den würde ich auch so erhalten.
    Stimmt das ?

    • Klaus Schaumberger 9. Februar 2017 um 13:37 Uhr- Antworten

      Hallo Amica,

      grundsätzlich musst du aktuell in einem Hundeverein noch keine entsprechenden Nachweise liefern. Warum aber der Pferdewirt die Anerkennung für den §11 TSchG im Hundebereich liefern soll erschließt sich mir nicht. Zuständig für die Umsetzung des §11 TSchG in deiner Region ist dein regionales VetAmt und das kann dir sagen ob deine Ausbildung zum Pferdewirt anerkannt wird.

      Gruß Klaus Schaumberger

  6. Janette 21. November 2016 um 22:04 Uhr- Antworten

    Hallo,
    ich bin Hundetrainerin in einem gemeinnützigen Hundeverein, allerdings ohne Zertifikat. (Schleswig-Holstein)
    Eine Kollegin hat den Sachkundenachweis nach 11 Tschg.
    Muss ich diesen Nachweis auch beantragen, oder kann ich weiter Gruppen- und Einzeltraining geben?

    LG Janette

    • Monica Hellmann 22. Dezember 2016 um 18:26 Uhr- Antworten

      Hallo Janette,

      bisher ist die Regelung bzgl. des §11 auf die gewerbsmäßig tätigen Hundetrainer beschränkt. Hundetrainer in einem Verein, die meist zudem ehrenamtlich arbeiten, benötigen daher keinen Sachkundenachweis gemäß §11 TSchG. Auskünfte erteilt in erster Linie der Verband, dem euer Verein angeschlossen ist. Andernfalls könntest du dich auch bei einem anderen Verein in deinem Bundesland informieren und darüber hinaus natürlich auch bei deinem zuständigen Veterinäramt.

      viele Grüße
      Moni

  7. Meike 13. September 2016 um 06:07 Uhr- Antworten

    Hallo,
    ich bin ehrenamtlich als Gruppenübungsleiterin im Verein tätig, möchte künftig jedoch gerne auch private Einzelstunden geben und somit als Hundetrainerin tätig werden. Können Sie mir eine Ausbildungsstätte in der Nähe von Stuttgart nennen bzw. gibt es einen Weg, die Anerkennung über meine ehrenamtliche Tätigkeit zu erhalten?
    Danke und freundliche Grüße
    Meike

    • Monica Hellmann 13. September 2016 um 14:49 Uhr- Antworten

      Hallo Meike,

      vielen Dank für deine Anfrage.

      Da es keine einheitliche Ausbildung zum Hundetrainer gibt und auch die Anerkennung einer Trainertätigkeit von den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt wird, kannst du dich in erster Linie mit deinem zuständigen Veterinäramt in Verbindung setzen um dich vor Ort beraten zu lassen. In welchem Umfang du Zusatzqualifikationen erwerben oder eine Qualifizierungsmaßnahme/Ausbildung zum Hundetrainer vorlegen musst ist ebenfalls länderabhängig, eine reine Anerkennung deiner ehrenamtlichen Tätigkeiten ohne Prüfung vor dem Veterinäramt gemäß §11 aber eher unwahrscheinlich. Je nachdem wo du deinen Tätigkeitsschwerpunkt siehst, abhängig von deinen finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten, gibt es eine breite Auswahl an Anbietern, die eine Ausbildung zum Hundetrainer anbieten. Es gibt Angebote von Praxis-/Theorieausbildung bis Fernstudium. Einen Ausbildungsleitfaden gibt es leider nicht.

      Hoffe, ich konnte dir ein Stück weit weiterhelfen. Wenn du noch Fragen hast – einfach melden.

      Liebe Grüße
      Moni

      • Meike 14. September 2016 um 04:58 Uhr- Antworten

        Hallo Moni,

        vielen Dank für Deine Antwort.
        Ich glaube das Beste ist, ich wende mich zunächst mal an das zuständige Veterinäramt, die können mir eventuell auch Ausbildungsstätten bzw. Ausbildungslehrgänge nennen, die von ihnen anerkannt werden…

        Viele Grüße
        Meike

  8. Frau Groll 17. Mai 2016 um 16:09 Uhr- Antworten

    Hallo, wenn man die Ausbildung zur TFA erfolgreich abgeschlossen hat dann reicht dies als Nachweis oder ?? Denn in dieser Ausbildung bzw Prüfung ist ja das TSCHG mit drinnen und wird auch schriftlich geprüft! Möchte mich nur 100 Prozent absichern das das gilt und ausreicht!

    • Klaus Schaumberger 17. Mai 2016 um 17:43 Uhr- Antworten

      Guten Abend Frau Groll,

      die Ausstellung der Genehmigung nach §11 TSchG nimmt ihr regional zuständiges VetAmt vor. Und ausschließlich dieses VetAmt kann ihnen sagen ob ihre Sachkunde ausreichend ist. In vielen anderen Hundebereichen wie z.B. Hundefriseur, Hundepension würde ich sofort ja sagen, das reicht aufgrund unserer Praxiserfahrung. Beim Hundetrainer sieht das anders aus. Die Inhalte der notwendigen Sachkunde entsprechen ja nicht automatisch den Inhalten ihrer Ausbildung.
      Da Sie die zuständige Erlaubnis sowieso nur bei ihrem VetAmt erhalten, fragen Sie dort einfach nach ob ihre Sachkunde ausreichend ist.

      Ich hoffe die Antwort hilft ihnen weiter – für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

      Gruß Klaus Schaumberger

  9. Dagmar 5. April 2016 um 14:16 Uhr- Antworten

    Hallo guten Tag. Können Sie mir eine Schule empfehlen, die auf die Sachkundeprüfung nach §11 Absatz 1 8f vorbereitet?
    Ich komme aus dem Raum Lippstadt/Soest und würde die Prüfung beim Veterinärsamt Soest ablegen. Über gute Tipps wäre ich sehr dankbar.

  10. Simone Müller 18. April 2015 um 18:31 Uhr- Antworten

    Hallo, ich komme aus Thüringen und möchte den Sachkundenachweis nach §11 für Hundetrainer machen. Nun hätte ich einige Fragen dazu. Ich bin in einem Verein tätig der keinen Trainer hat, da die Mitglieder immer auf mich zu kommen um Ihnen zu helfen bei der Erziehung Ihres Hundes, habe ich nun für mich beschlossen als Trainer dort tätig zu werden und in dem Zusammenhang den Nachweis zu erwerben. Wie muss ich nun vorgehen? Wo in Thüringen kann ich den Antrag stellen, was muss ich einreichen und an Kosten einplanen? Wo kann ich mich speziell dafür vorbereiten (Internet, Bücher etc,)? Wäre nett wenn mir einer weiterhelfen könnte, da es eine echte herzensangelegenheit von mir ist.
    Mit freundlichen Grüßen
    Simone

    • Inge Büttner-Vogt 21. April 2015 um 22:56 Uhr- Antworten

      Liebe Simone,
      Trainerinnen und Trainer, die in einem Verein tätig sind, müssen keine Prüfung machen.
      Für Sie ist das gut, für andere ist das sehr ungerecht und ein Manko des Gesetzes.
      Ich würde mich an das für Sie zuständige Veterinäramt wenden und fragen, ob Sie solche Prüfungen
      durchführen. Wenn Sie die Zusage haben, dass sie es abnehmen, setzen Sie sich mit mir in Verrbindung.
      dann nenne ich Ihnen Quellen und Möglichkeiten, sich auf die Prüfung vorzubereiten.
      ingebuettnervogt@hundimedia.de
      viele Grüße
      Inge Büttner-Vogt

  11. S. Zimmermann 4. August 2014 um 06:49 Uhr- Antworten

    Ich bin Verhaltenstherapeutin für Hunde und Pferde und möchte mich jetzt wieder – neu – selbständig machen. Habe nun den Antrag für die Erlaubnis vorliegen. Nun hänge ich an der Frage nach der Höchstanzahl der auszubildenden Hunde. Da ich mobil tätig sein werde, wird es erstmal Einzeltraining bei und mit Hund und Haltern in gewohnter Umgebung geben. Wenn ich nun – berechnet anhand meiner Kapazitäten – dort eine Zahl angebe und es sollten doch mehr Hunde sein (weil mehr Kapazitäten oder evt. doch noch Gruppentraining) – was dann? Muß dann erneut eine Genehmigung beantragt werden? Ebenso bei der Art der Einrichtung – derzeit Mobile Hundeschule – wenn nun aber doch ein Gelände angemietet wird, muß da dann erneut eine Genehmigung beantrag werden?

  12. Dina 31. Juli 2014 um 22:12 Uhr- Antworten

    Ich gehe man NICHT davon aus, dass ein Diplom zum Hundeverhaltenstherapeut ausreicht. Genau das sind meiner Meinung nach die „Grenzfälle“. Denn Hundeverhaltenstherapeut ist kein anerkannter Beruf. Und gleiches gilt für das Diplom. Heute kann man mit irgendeinem Fernstudium Hundeverhaltenstherapeut werden. Das sagt nichts über die wirkliche Qualifikation aus. Deshalb meine Meinung: Ein Sachkundenachweis vor einem AKADEMISCHEN Gremium genau solcher Fern-„Studiengäng“ ist dringend erforderlich. Die Herrschaften haben viele Jahre VOLLZEIT studiert und sind perfekt, um die Spreu vom WEizen zu trennen.
    Das ist kein Angriff! Sicherlich gibt es einige sehr gute Hundeverhaltenstherapeuten, aber sicherlich noch viel mehr „halgebildetet“ und die können viel Schaden anrichten….

  13. Bernd Sessinghaus 9. Juli 2014 um 20:26 Uhr- Antworten

    Das Diplom zum Hundeverhaltenstherapeut müsste ja wohl ausreichend sein.

    • S. Zimmermann 4. August 2014 um 06:53 Uhr- Antworten

      Wenn das so einfach wäre… Kommt wohl darauf an, wo man die Ausbildung gemacht hat. Die IHK-Ausbildung wird wohl anerkannt, die wurde aber auch erst ins Leben gerufen, als ich meine Ausbildung schon gemacht hatte.

  14. susanne Krüger 9. Juli 2014 um 10:55 Uhr- Antworten

    ich stehe natürlich in der Pflicht Nachweise zu bringen.Ich habe den Sachkundenachweis für Tieheimoersonal der von Dr Fiesel abgenommen wurde,wird das reichen ist das der Sachkundenachweis den man als Hunde Trainer braucht.Steige da nicht mehr durch.

Hinterlassen Sie einen Kommentar