Tierkommunikation – Interview mit Claudia Kannenberg

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Tierkommunikation – Interview mit Claudia Kannenberg

Hallo Claudia, wer bist Du?

Claudia Kannenberg, geborene Balser.

Und was machst Du?

Ich bin Hundetrainerin, Verhaltensberaterin, Trainerkoordinatorin und Dozentin. Außerdem mache ich Tierkommunikation und Reiki.

Tierkommunikation

Wie bist Du zur Tierkommunikation gekommen?

Zur Tierkommunikation bin ich durch meinen Hund Sir Henry gekommen. Mit ihm war ich damals in einer Hundeschule in der Junghundegruppe. Meine damalige Hundetrainerin war der Meinung, Henry könne keine gute Bindung zu seinem Halter, also mir, aufbauen. Ich habe das anders wahrgenommen und mich mit der Bindung und Kommunikation zwischen Mensch und Hund beschäftigt. Meine Nachforschungen brachten mich zur Tierkommunikation. Da ich ja auch Reiki mache, fand ich diesen Ansatz sehr interessant und habe direkt ein Seminar besucht und schließlich das Kommunizieren mit Tieren gelernt.

Was genau machst Du in der Tierkommunikation? Was können wir uns darunter vorstellen?

Die Tierkommunikation kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, im Laufe der Zeit entwickelt man seine eigene Methoden. Klassisch fängt man damit an, dass man die Besitzer des Hundes oder anderen Tieres um Erlaubnis fragt, Kontakt mit dem Tier aufzunehmen. Danach bietet man dem Tier das Gespräch an. Hunde haben eine ganz eigene Art, Gefühle und Erlebtes zu kommunizieren. Natürlich kommt es auch vor, dass ein Hund nicht mit mir kommunizieren will. Das nehme ich dann an und versuche es vielleicht nach einiger Zeit nochmal, auf keinen Fall aber bedränge ich ein Tier!

Ich persönlich kann am besten mit einem Tier kommunizieren, wenn ich die Augen sehen kann, z.B. auf einem Foto. Man sagt ja auch, die Augen seien das Tor zur Seele. Wenn ich in die Augen blicke, überkommt mich dann oft ein Gefühl und ich erlebe Sachen aus der Sicht des Tieres selbst oder aus Sicht eines Außenstehenden auf das betreffende Tier. Für mich läuft das wie ein Film oder wie mehrere Bilder vor meinen Augen ab.

Mein neuestes Erlebnis war zum Beispiel mit dem Hund einer Kundin. Als ich mich mit ihm auseinandersetzte, habe ich eine Sequenz von ihm empfangen, wie er als Welpe ein ungutes Gefühl in seinem rechten Ohr hat. Ich vermutete ein Trauma im rechten Ohr. Das Ohr war voller Schlacke und nach einem Röntgen beim Tierarzt zeigte sich, dass eine Narbe im Trommelfell zu sehen war. Ein Trauma im Welpenalter hatte diesem Hund also die meiste Zeit seines Lebens zu schaffen gemacht.

Für welche Hunde und Menschen ist Tierkommunikation hilfreich?

Generell für jeden! Besonders hilfreich kann die Kommunikation jedoch sein bei Hunden, die ein Trauma oder einen Unfall erlebt haben. Bei Hunden, die von Vorbesitzern übernommen wurden oder deren Vorgeschichte nicht bekannt ist, kann die Tierkommunikation dazu beitragen, die Vorgeschichte aufzuarbeiten. Auch Ursachen von Blockaden oder tiefliegende Krankheiten können so erkannt werden.

Was ist deine beste Erfolgsgeschichte?

Meine liebste Geschichte ist die mit der Katze einer Freundin. Die war verschwunden und meine Freundin bat mich um Hilfe. Also setzte ich mich mit einem Bild der Katze hin und schaute in ihre Augen. Mich überkam ein Film und ich sah mit den Augen der Katze eine Wohnung und konnte auch aus dem Fenster gucken. Ich beschrieb die Szene meiner Freundin. Sie erkannte die beschriebene Wohnung wieder – es war die Wohnung ihres Nachbarn. Und tatsächlich fand sie dort auch ihre Katze wieder.

Liebe Claudia, danke für das schöne Gespräch. Wo können dich Interessierte erreichen?

Erreicht werden kann ich unter der Telefonnummer 0173 – 9715723 oder unter info.gutkannenberg@web.de

Info zum Autor:

Studentin der Biotechnologie mit biologischem Grundstudium. Hundetrainer-Freundin und momentan Erwerb des Master of Science in den Niederlanden. Fragen zur Biologie des Hundes – immer her damit! Falls du unsere Tipps und Hinweise gut findest dann teil Sie gerne deinem Netzwerk mit - Danke. Hier machen wir auch mit: Facebook | Hundetrainer Netzwerk bei Google + | Twitter

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