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	<title>Mythen und Märchen Archives - Hundetrainer Netzwerk</title>
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		<title>Kleine Hunde: Die häufigsten Irrtümer zu Klein- und Zwerghunden</title>
		<link>https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2014/kleine-hunde-die-haeufigsten-irrtuemer-zu-klein-und-zwerghunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kristina Ziemer-Falke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2014 15:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mythen und Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Zwerghunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine Hunde werden oft verkannt und unterschätzt. Hier braucht man als Hundetrainer Fingerspitzengefühl und gute Argumente</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2014/kleine-hunde-die-haeufigsten-irrtuemer-zu-klein-und-zwerghunden/">Kleine Hunde: Die häufigsten Irrtümer zu Klein- und Zwerghunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com">Hundetrainer Netzwerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;">Yorkshire Terrier, Bolonka Zwetna, Dackel, Jack Russell Terrier und Co. sind dieser Tage beliebter denn je. Warum auch nicht, sie sind allesamt tolle Hunde – keine Frage – und abgesehen von der Größe mangelte es ihnen an nichts, was einen Caniden ausmacht! Aber gerade das kann zum Problem werden! Denn: Die kleinen und kleinsten unter den Hunden werden häufig unterschätzt. Und das in vielerlei Hinsicht. So werden gerade Zwerghunde oftmals unüberlegt und/oder aus den falschen Motiven heraus angeschafft und wachsen ihren verblüfften Besitzern früher oder später über den Kopf. Wenn auch natürlich nur sprichwörtlich. Dieser Problematik muss man als Hundetrainer mit Fingerspitzengefühl begegnen und die vielen Irrtümern mit guten Argumenten aufklären. Hier einige der häufigsten:</span></p>
<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 hundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-overflow:visible;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div id="attachment_4492" style="width: 484px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4492" class="size-full wp-image-4492  " title="Kleine Hunde" src="http://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/Kleiner-Hund.jpg" alt="Kleine Hunde" width="474" height="334" srcset="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/Kleiner-Hund-300x211.jpg 300w, https://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/Kleiner-Hund.jpg 474w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><p id="caption-attachment-4492" class="wp-caption-text">Kleine Hunde: Die häufigsten Irrtümer zu Klein- und Zwerghunden</p></div>
<h3>Irrtum 1: Ein kleiner Hund macht wenig Arbeit.</h3>
<p style="text-align: justify;">Klein- und Zwerghunde haben im Grunde die gleichen Bedürfnisse wie ihre großen Brüder. Fachleute wissen dies, doch als Hundeneuling begeht so mancher den Fehler, die fehlende Größe eines Hundes mit dem benötigten Pflegeaufwand gleichzusetzen. Nicht selten wird dieser Irrtum von wenig verantwortungslosen Züchtern sogar noch geschürt und beispielsweise damit geworben, der Zwerg sei an das &#8222;Katzenklo&#8220; gewöhnt und somit nicht einmal mehr ein Spaziergang nötig. Die <strong>Natur des Hundes</strong> wird dabei völlig vernachlässigt und dem Käufer ein falsches Bild vermittelt.<br />
Natürlich ist es durchaus richtig, dass kleine Hunde in gewissen Bereichen einfacher zu handhaben sind, dennoch gilt es hier, das Bild gerade zu rücken und dem Hundebesitzer zu zeigen, welche <strong>Ansprüche</strong> sein Hund wirklich hat.</p>
<h3>Irrtum 2: Klein ist klein</h3>
<p style="text-align: justify;">Dass es <strong>große Unterschiede</strong> bei den Klein- und Zwerghunden gibt, ist vielen Menschen nicht bewusst. Hier gilt es zu zeigen, dass es nicht auf die Größe, sondern auf die <strong>Geschichte</strong> eines Hunde ankommt. Ein Jagdhund wie der Dackel oder der Basset Hound, ein Hüte- und Treibhund wie der Welsh Corgi oder ein Terrier wie der Jack Russell sind große Hunde, Arbeitstiere, in einem kleinen Körper. Ja manchmal nicht einmal das, manchmal haben sie einfach nur kurze Beine!<br />
Die kleinen <strong>Begleithunderassen</strong> dagegen, wie zu Beispiel die Bichons oder der Bolonka Zwetna, sind schon eher der Typ Hund, der dem Bild des berühmten&#8220;Schoßhundes&#8220; entspricht, da er weder als mutiger Jäger noch als selbständiger Hüter, sondern, wenn man so will, eigens als treuer Begleiter gezüchtet wurde.<br />
Wer also einen großen Hund im platzsparenden Format sucht und Action will, der kann Terrier &amp; Co. in Erwägung ziehen. Wer einen ruhigen, eher genügsamen Begleiter möchte, ist tendenziell mit Gesellschafts- und Begleithunden besser beraten.</p>
<h3>Irrtum 3: Erziehung muss bei Zwerghunden nicht sein</h3>
<p style="text-align: justify;">Diese <strong>Fehleinschätzung</strong> passiert leicht. Ein einfaches Beispiel veranschaulicht dem Hundehalter, wie es sich wirklich verhält: Wenn sich ein kleiner Hund daneben benimmt wird es schlicht als weniger störend empfunden, als wenn dies ein großer Hund tut. Also wird es auch nicht unterbunden. Häufiges <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/?p=9257" target="_blank">Bellen</a>, Anspringen, Betteln, etc. – niemand toleriert das bei einem Dobermann, beim Yorkie aber wird es übergangen, ja vielleicht sogar noch als lustig oder niedlich empfunden. Und so erschleicht sich der niedliche Kleine, nicht selten als Kindersatz ins Haus geholt, weit mehr Privilegien, als der Große jemals haben wird!<br />
Wenn jemand mit einem solchen winzigen Diktator die fachliche Hilfe sucht, gilt es zunächst, <strong>Respekt</strong> vor dem Hund zu vermitteln! Denn den haben viele nicht vor ihrem kleinen Schatz, so sehr sie ihn auch lieben! Ein kleiner Hund möchte nicht ausgelacht werden, wenn er knurrt, er möchte ernst genommen werden! Auch das gehört dazu, wenn man sein Tier liebt, das muss der Mensch erkennen.<br />
Darüber hinaus muss mensch lernen, dass der Hund <strong>Grenzen</strong> und einen angemessenen Platz im Rudel braucht, nicht den Chefsessel! Beide, Hund und Mensch, werden sich dann wohler fühlen. Ein weiteres Argument: Auch dem eigenen<strong> Image</strong> hilft es, wenn der Hund wohlerzogen ist. Der &#8222;kleine Kläffer&#8220; und die &#8222;Fußhupe&#8220; waren gestern, wir wollen auf den &#8222;Gentleman im Miniformat&#8220; setzen.</p>
<h3>Irrtum 4: Die Welt ist groß und böse</h3>
<p style="text-align: justify;">Groß ist sie, die Welt. Aber böse nur, wenn man nicht weiß, wie man sich in ihr richtig bewegt. Und das müssen Klein- bzw. Zwerghundebesitzer und ihre Vierbeiner oft erst lernen. Denn weder dürfen sie die Vorsichtigen überbehüten, noch die Unbedarften unnötigen Gefahren aussetzen. Aber das ist für &#8222;Laien&#8220; schwierig! <strong>Man muss den Hundehalter sensibilisieren und genau instruieren</strong>, damit er die wirklichen Schwierigkeiten erkennen und in alltäglichen Situationen richtig reagieren kann. Und man muss ihm die Angst um seinen Liebling nehmen, die ja durchaus nicht unbegründet ist, aber auch nicht überhand nehmen darf. Beispielsweise bei Begegnung mit großen Hunde: Aufmerksam sein, aber ruhig bleiben. Den kleinen Kerl nicht sofort auf den Arm nehmen und damit vielleicht seine Unsicherheit verstärken. Gleichzeitig aber Treffen mit Hunden von ähnlichem Format oder gut bekannten Hunden bevorzugen, um den Umgang mit Artgenossen zu trainieren. Tragetasche oder Arm müssen nicht verpönt sein, in Menschenmengen sind sie für Chihuahua und Kollegen einfach sicherer.</p>
<div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy">[box title=&#8220;Lesen und Lernen&#8220; box_color=&#8220;#67789B&#8220;]
[ez_two]
Vielen Hundebesitzern hilft zusätzlich zum aktiven Training eine entsprechende Lektüre. Folgendes Buch von Expertin <a href="http://strodtbeck.de">Sophie Strodbeck</a> ist jederzeit empfehlenswert:<br />
&#8222;Kleiner Hund ganz groß: Rassen . Erziehung . Verhalten . Gesundheit&#8220;, Müller Rüschlikon; Auflage: 1 (26. September 2013).[/ez_two]
[ez_two_last]
<a title="Kleiner Hund ganz groß: Rassen . Erziehung . Verhalten . Gesundheit" href="http://www.hundetrainer-netzwerk.com/kleiner-hund-ganz-gross" target="_blank"><img decoding="async" class="aligncenter" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3275019104&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=existenzgruen-21" alt="" border="0" /></a><img decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=existenzgruen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3275019104" alt="" width="1" height="1" border="0" />[/ez_two_last][/box]<div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Ist mein Hund dominant?</title>
		<link>https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2013/ist-mein-hund-dominant/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina Ziemer-Falke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 10:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mythen und Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Dominant]]></category>
		<category><![CDATA[dominanter Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Dominanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist denn eigentlich Dominanz und woran kann ich sie bei meinem Hund erkennen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2013/ist-mein-hund-dominant/">Ist mein Hund dominant?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com">Hundetrainer Netzwerk</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Hunde sollen dominanter sein als andere, Rüden oftmals dominanter als Hündinnen. Und wenn er zu dominant ist, kann eine Kastration helfen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2138" alt="Dominanter-Hund" src="http://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/dominanter-hund.jpg" width="400" height="271" srcset="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/dominanter-hund-300x203.jpg 300w, https://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/dominanter-hund.jpg 400w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Was ist denn eigentlich Dominanz und woran kann ich sie bei meinem Hund erkennen? </strong></p>
<p>Die Antwort liegt in der Klärung des Begriffs: Dominanz wird wissenschaftlich und umgangssprachlich benutzt. Umgangssprachlich meint ein Hundehalter mit der Aussage: „ Mein Hund ist ja so dominant!“, dass der Hund nicht das tut was sein Herrchen möchte oder der Hund ein Raufer ist, der sich gerne mit anderen Hunden anlegt.</p>
<h2>Begriff Dominant &#8211; wissenschaftlich und umgangssprachlich</h2>
<p>Mit der wissenschaftlichen Dominanz ist gemeint, dass wenn 2 Sozialpartner einer Gruppe eine Beziehung haben in der A die Freiheit und Beweglichkeit von B einschränkt und B sich das gefallen lässt, A über B dominiert.</p>
<p>Während also in der umgangssprachlichen Version die Bedeutung von Dominanz lautet: Der Hund ist machthungrig, will sich durchsetzen, fängt Streit an, will die Chef sein, sägt am Stuhl von Herrchen usw., so ist die Bedeutung in der Wissenschaft: Es besteht ein kurzfristiges Machtverhältnis (bei der situativen Dominanz) oder ein langfristiges Machtverhältnis (bei der formalen Dominanz) welches vom Unterlegenen anerkannt wird.</p>
<h3>Ehtologen und Dominaz</h3>
<p>Wenn Ethologen die Rangverhältnisse in einer Hundegruppe erkennen wollen, ermitteln sie mit komplizierten Formeln und Berechnungen wer wie viel Auseinandersetzungen mit welchen Mitteln gewonnen hat. Die Ergebnisse werden dann zueinander in Bezug gesetzt. Zitat: „Und bei nahezu all diesen Berechnungsverfahren kommt am Ende derjenige als Chef heraus, der nie eine Auseinandersetzung beginnt, aber jede gewinnt, in die er von jemand anderen verwickelt wurde.“ (Strodtbeck / Gansloßer)</p>
<p><strong>Somit ist die umgangssprachliche Bedeutung von Dominanz widersprüchlich zu der wissenschaftlichen Bedeutung</strong>. Geschulte Hundetrainer und Verhaltensberater benutzen das den Begriff nur äußerst Zögerlich um Missverständnisse zu vermeiden. Denn ein Hund der dominant ist, dem muss man (so glauben viele Halter) mal zeigen wer der Herr ist. Viele Halter reagieren dann mit Gewalt und Druck. Oftmals sind die Handlungen des Hundes aber nicht von Machtstreben geleitet sondern haben andere Gründe. Viele Hunde mussten in der Vergangenheit unter diesem Missverständnis leiden.</p>
<p><strong>Unser Tipp bei einem dominanten Hund:</strong></p>
<p>Möchten Sie die wirklichen Motive und Gründe für das Verhalten ihres Hundes erfahren, informieren Sie sich bei einem gut ausgebildeten Hundetrainer oder Verhaltensberater.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2013/ist-mein-hund-dominant/">Ist mein Hund dominant?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com">Hundetrainer Netzwerk</a>.</p>
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		<title>Das „weiche Maul“ des Labradors</title>
		<link>https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2013/das-weiche-maul-des-labradors/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kristina Ziemer-Falke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 09:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hundewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen und Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Labraddor]]></category>
		<category><![CDATA[Labradormaul]]></category>
		<category><![CDATA[Übersprungshandlung]]></category>
		<category><![CDATA[weiches Maul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das weiche Maul des Labrador - Ursprung, Wirkung und Auslastung - Ich will nicht spielen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2013/das-weiche-maul-des-labradors/">Das „weiche Maul“ des Labradors</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com">Hundetrainer Netzwerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><img decoding="async" class="size-full wp-image-1985 alignright" alt="Labrador-Maul" src="http://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/labrador-maul.jpg" width="280" height="282" srcset="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/labrador-maul-150x150.jpg 150w, https://www.hundetrainer-netzwerk.com/ausbildung/labrador-maul.jpg 280w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" />Das weiche Maul des Labradors &#8211; Zuchtergebnis</h2>
<p>Seit den 80iger Jahren ist der<strong> Labrador</strong> immer häufiger in Deutschland zu sehen. Die vollständige Rassebezeichnung ist Labrador-Retriever. Retriever sind spezialisierte Jagdhunde mit der Aufgabe geschossenes Wild zu apportieren. Darum ist allen Retrievern das sogenannte<strong> weiche Maul </strong>durch Zuchtauswahl angezüchtet worden.</p>
<p>Gemeint ist damit, dass diese Rassen</p>
<ul>
<li>gerne etwas im Maul tragen und</li>
<li>diese Sache sehr vorsichtig mit ihren Zähnen behandeln und nicht verletzten.</li>
</ul>
<p>So ist es nicht außergewöhnlich, dass Retriever gefangene Tiere wie eine Maus oder ein junges Kaninchen<strong> stundenlang mit sich im Maul herumtragen</strong>. Aufmerksam geworden durch die merkwürdige Kopfhaltung des Hundes geht Frauchen dann zu diesem und entlässt ein lebendes Kaninchen aus dem Maul des Hundes.</p>
<p>Sollte solch ein Tier nur tot aus dem Fang des Hundes geborgen werden, so ist es unwahrscheinlich, dass der Hund das kleine Tier mit den Zähnen tötete; vielmehr wird es vorher bereits gestorben sein oder es ist im Speichel ertrunken.</p>
<h3>Ich will nicht spielen &#8211; Übersprungshandlung</h3>
<p>Die Vorliebe etwas im Maul zu tragen fällt auch in anderen Situationen auf: Kommt man zum allein gelassenen Hund wieder nach Hause oder bekommt man Besuch, <strong>nimmt sich der Labrador gerne etwas ins Maul</strong> bevor er die Menschen begrüßt. Dies kann ein Schuh oder ein Spielzeug des Hundes sein &#8211; Hauptsache, es lässt sich tragen.</p>
<p>Viele Menschen glauben jetzt, der Hund würde eine Spielaufforderung zeigen und in gut gemeinter Absicht wollen sie ihm nun das Getragene abnehmen. Jetzt allerdings dreht der Hund schnell seinen Kopf weg und will es sich nicht wegnehmen lassen. Viele Hundehalter sind von diesem Verhalten verwirrt. Die Lösung: Das Herumtragen des Schuhs ist keine Spielaufforderung oder eine Höflichkeitsfloskel wie viele Leute es gerne sehen sondern eine <strong>Übersprungshandlung.</strong></p>
<p>Der Hund bemerkt: „<strong>Da kommt jemand!</strong>“ Die Aufregung und Vorfreude muss jetzt irgendwie heraus. Während viele andere Hunde jetzt auf ihre Art mit dem angenehmen Stress umgehen, nimmt sich der Labrador etwas ins Maul um die Aufregung zu kompensieren. Es beruhigt ihn. Das ist auch der Grund, weshalb er sich das Spielzeug auch nicht aus dem Fang nehmen lassen möchte.</p>
<h3>Auslastung des Labradors mit seinem weichen Maul &#8211; die Lösung &#8211; Dummytraining</h3>
<p>Einen<strong> unterforderten Labrador</strong> kann man sehr gut mit einem <strong>„Dummy-Training“</strong> auslasten.<strong> Dummytraining ist eine Sportart</strong> in welcher eine Beißwurst aus Stoff mit unterschiedlicher Füllung geworfen wird. Diese soll der Hund dann unter bestimmten Bedingungen apportieren. Diese Sportart ist sehr anspruchsvoll und unterscheidet sich sehr vom einfachen Ballwerfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com/2013/das-weiche-maul-des-labradors/">Das „weiche Maul“ des Labradors</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hundetrainer-netzwerk.com">Hundetrainer Netzwerk</a>.</p>
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